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Leitung

PD Dr. Leonhard Schilbach
PD Dr. Leonhard Schilbach
Geschäftsführender Oberarzt, Leiter der Ambulanz für Störungen der Sozialen Interaktion, Max-Planck-Forschungsgruppenleiter
Telefon: +49 (0) 89-30622-348
Webseite: Homepage

Mitarbeiter

Dr. Laura Albantakis
Dr. Laura Albantakis
Assistenzärztin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 (0) 89-30622-387
Lara Henco
Lara Henco
PhD Studentin
Telefon: +49 (0) 89-30622-537
Magdalena Krankenhagen
Magdalena Krankenhagen
Diplom-Psychologin
Telefon: +49 (0) 89-30622-608
Dr. Hella Marie Parpart
Dr. Hella Marie Parpart
Postdoc
Telefon: +49 (0) 89-30622-537

Ambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie

Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion

Psychische Erkrankungen können Einfluss auf die Fähigkeit haben, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Umgekehrt können auch Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Kontakt das Auftreten von psychischen Erkrankungen begünstigen. In unserer Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion bieten wir eine ausführliche Diagnostik und eine individuelle Therapie an.

Verschiedene psychische Erkrankungen können die Fähigkeiten zur sozialen Interaktion und Kommunikation mit anderen Menschen einschränken. Die differentialdiagnostische Zuordnung ist hierbei nicht immer einfach, aber für eine zielführende, individuelle Therapie maßgeblich. Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen können z. B. dadurch entstehen, wenn Personen Probleme haben, Gestik und Mimik anderer Menschen zu verstehen, sodass es häufig zu Missverständnissen kommt. Andere Personen wiederum reagieren sehr stark auf solche Signale und empfinden diese als so unangenehm, dass sie in Aufregung geraten und/oder sich zurückziehen. Für manche Personen stellt „Smalltalk“ ein besonderes Problem dar und wieder andere bemerken, dass sie keinen Einfluss auf andere Personen haben und dass deshalb soziale Interaktionen unbefriedigend verlaufen.

Das Angebot in unserer Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion richtet sich an erwachsene Personen, bei denen derartige Beschwerden bestehen und/oder bei denen bereits der Verdacht auf hochfunktionalen Autismus, chronische Depression bzw. soziale Phobie besteht. Aber auch Personen in der Übergangsphase vom Jugend- zum Erwachsenenalter können gegebenenfalls Termine erhalten. In unserer Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion erfolgt nach Überweisung durch einen niedergelassenen Nervenarzt oder Psychiater und vorheriger Terminvereinbarung eine fachärztliche Untersuchung, wobei auch notwendige weitere diagnostische Maßnahmen veranlasst werden können. Auf der Grundlage der diagnostischen Einordnung und der bislang erfolgten Behandlung wird eine individuelle Therapie geplant oder eine Beratung zur Optimierung einer schon bestehenden Therapie durchgeführt.

Weiterhin bieten wir in der Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion auch eine Therapiegruppe für Erwachsene mit hochfunktionalem Autismus
(MATE: Münchner Autismus-Therapiegruppe für Erwachsene) an. Im Rahmen dieser Gruppe erhalten die TeilnehmerInnen eingehende Informationen über das Thema Autismus zu erhalten und können anhand von praktischen Übungen gemeinsam erarbeiten und trainieren, wie Stress im Alltag reduziert und wie soziale Situationen leichter bewältigt werden können. Ausserdem wird die Therapiegruppe durch die Forschungsgruppe "Soziale Neurowissenschaft" auch wissenschaftlich begleitet, damit systematisch untersucht werden kann, welche Aspekte und Inhalte der Gruppe für die TeilnehmerInnen hilfreich sind.

Ein weiteres großes Anliegen ist es, die Diagnostik und Therapie von Störungen der sozialen Interaktion zu verbessern. Deshalb führen wir in der Ambulanz in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe „Soziale Neurowissenschaft“ wissenschaftliche Untersuchungen durch, um die neurobiologischen Mechanismen der Teilnahme an sozialer Interaktion zu charakterisieren und hieraus therapeutische Überlegungen und Verfahren abzuleiten.

Unsere Sprechstunden finden auch auf Englisch statt.

 
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