MATE: Münchner Autismus-Therapiegruppe für Erwachsene

MATE: Münchner Autismus-Therapiegruppe für Erwachsene

Regelmäßige Sitzungen der Münchner Autismus-Therapiegruppe für Erwachsene helfen, Stress zu reduzieren und soziale Situationen besser zu meistern.

Autismus-Spektrum-Störungen sind durch Beeinträchtigungen im Bereich der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet. Bei so genanntem hochfunktionalen Autismus (HFA) sind die kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten unbeeinträchtigt. Trotzdem haben viele Erwachsene mit HFA große Probleme im Alltag. Bisher ist über die Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten von Erwachsenen mit HFA nur wenig bekannt.  Als Erfolg versprechender Ansatz gilt die Gruppentherapie.

In der Gruppentherapie sind nur Personen mit HFA anwesend (6-8 Personen). Es hat sich gezeigt, dass die Teilnahme an einer solchen Gruppe für Erwachsene mit HFA - genauso wie vergleichbare Gruppen bei anderen psychischen Erkrankungen - sehr hilfreich sein kann. In der Ambulanz für Störungen der sozialen Interaktion am Max-Planck-Institut für Psychiatrie gibt es MATE, die Münchner Autismus-Therapiegruppe für Erwachsene. Die 90-minütigen Termine finden wöchentlich statt und erstrecken sich über 12 Sitzungen.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei uns. Die Kontaktdaten finden Sie oben rechts.

Inhaltlich geht es in der Gruppe darum, Informationen über Autismus zu erhalten und anhand von praktischen Übungen gemeinsam zu erarbeiten und trainieren, wie Stress im Alltag reduziert werden kann und wie soziale Situationen leichter bewältigt werden können. Außerdem wird die Therapiegruppe durch die Forschungsgruppe "Soziale Neurowissenschaft" wissenschaftlich begleitet, damit systematisch untersucht werden kann, welche Aspekte und Inhalte der Gruppe tatsächlich für die TeilnehmerInnen hilfreich sind.

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