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100 Jahre Max-Planck-Institut für Psychiatrie: Ausstellung zur Geschichte und Ausblick zur aktuellen Forschung

  • Datum: 16.03.2017
  • Uhrzeit: 18:30 - 20:00
  • Vortragender: Dr. Dr. med. univ. Elisabeth Binder, Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck
  • Ort: Max-Planck-Institut für Psychiatrie
  • Raum: Hörsaal
  • Gastgeber: Prof. Dr. med. Ludwig Schaaf
100 Jahre Max-Planck-Institut für Psychiatrie spiegeln die Entwicklung der Psychiatrie im 20. Jahrhundert in Deutschland wieder: Von der bloßen Beobachtung verhaltensauffälliger Menschen hin zu molekulargenetischen Untersuchungen des Gehirns.
Seit 1928 ist das Max-Planck-Institut für Psychiatrie im Norden Schwabings. Bild vergrößern
Seit 1928 ist das Max-Planck-Institut für Psychiatrie im Norden Schwabings.

Zu seiner Geschichte zeigt das Institut im Foyer eine eigene Ausstellung, die vor und nach den beiden Vorträgen offen für die Gäste ist: ein 20 Meter langer Zeitstrahl markiert die wichtigsten Stationen und Personen. Auf zwölf Tafeln können sich Besucher zum Beispiel ein Bild von der Entwicklung der Anatomie und Mikroskopie machen, sie können sich über Genetik und Epigenetik informieren und erfahren, mit welchen Methoden die Wissenschaftler forschen und welche neuen Therapien zu erwarten sind. Auch die schwierige Rolle der Psychiatrie und des Instituts in der Zeit des Nationalsozialismus wird thematisiert.

Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck, Chefarzt und Direktor der Klinik des  Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, führt in seinem Vortrag in die Geschichte des Instituts ein. Der erste Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, Emil Kraepelin, protokollierte Anfang des 20. Jahrhunderts auf Zählkarten minutiös die Symptome seiner Patienten. Was heute lapidar anmutet, war der erste Schritt zur naturwissenschaftlich begründeten Psychiatrie. Heute noch gilt die Einteilung psychiatrischer Erkrankungen von Kraepelin, auch wenn die Behandlungsmethoden von damals nicht mit denen von heute vergleichbar sind. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie sucht heute biologische Marker, mit deren Hilfe psychische Erkrankungen besser eingeteilt werden können, damit Ärzte und Therapeuten Behandlungen effektiver einsetzen können.

Welche Rolle spielt die Genetik bei Depression und Schizophrenie? Eine der vielen Forschungsfragen. Bild vergrößern
Welche Rolle spielt die Genetik bei Depression und Schizophrenie? Eine der vielen Forschungsfragen.



Dr. Dr. med. univ. Elisabeth Binder, geschäftsführende Direktorin des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, gibt einen Einblick in die neueste Forschung. Was interessiert die Wissenschaftler im Gehirn aktuell am meisten? Welche Rolle spielt die Genetik bei Erkrankungen wie Depression und Schizophrenie? Was ist von Biomarkern zu erwarten? Elisabeth Binder gibt Beispiele für neueste wissenschaftliche Forschungsergebnissse und erklärt, was in der Zukunft zu erwarten ist: Entscheidend für große Fortschritte in der Psychiatrie wird die personalisierte, biologiebasierte Medizin sein.

 
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