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Studienverantwortliche:

Dr. Laura Albantakis
Dr. Laura Albantakis
Ärztin, PhD Kandidatin
Telefon: +49 (0) 89-30622-537
Dr. Marie-Luise Brandi
Dr. Marie-Luise Brandi
Postdoc
Telefon: +49 (0) 89-30622-537

Probandensuche

Studie zur Untersuchung des Oxytocin-Haushalts in verschiedenen klinischen Risikogruppen für einen funktionellen Oxytocin-Mangel

Gesunde Probanden und Teilnehmer mit einer Autismus-Spektrums-Störung oder einer Depression gesucht

Studie zur Untersuchung des Oxytocin-Haushalts in verschiedenen klinischen Risikogruppen für einen funktionellen Oxytocin-Mangel

Wir suchen sowohl gesunde Probanden als auch Teilnehmer mit einer ärztlich bestätigten Diagnose nach ICD-10 des frühkindlichen Autismus (F84.0) ohne kognitive Beeinträchtigungen (IQ > 70), des atypischen Autismus (F84.1) oder des Asperger-Syndroms (F84.5). Außerdem suchen wir Teilnehmer mit einer ärztlich bestätigten Diagnose nach ICD-10 mit einer mindestens mittelgradig depressiven Episode (ohne psychotische) Symptome (F32.1, F33.1, F32.2 oder F33.2).

Weitere Voraussetzungen
•    Alter 18 - 64 Jahre
•    keine schwerwiegende somatische oder psychiatrische Erkrankung
•    keine Schizophrenie aktuell oder in der Vorgeschichte
•    aktuell nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit
•    keine regelmäßige Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva
•    für das Eye-tracking Paradigma: keine Gesichtsfelddefekte
•    keine Kontraindikationen gegen eine Magnetresonanztomografie (Metallimplantate, Herzschrittmacher, Insulinpumpe, Cochlea-Implantat, Klaustrophobie, Metallsplitterverletzungen, Tätigkeit in der metallverarbeitenden Industrie)

Mit Hilfe von Fragebögen, Computertests sowie Oxytocin-Messungen im Speichel und im Blut versuchen wir Informationen über den Oxytocin-Haushalt bei verschiedenen Patientengruppen und bei gesunden Probanden zu gewinnen. Wir verabreichen in dieser Studie noch kein Oxytocin als Medikament! Wir ermitteln erst einmal, ob und in welchem Ausmaß Patienten mit einer psychischen Erkrankung an einem Oxytocin-Mangel leiden und ob dieser ihre Lebensqualität beeinflusst.

Zusätzlich wird die Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet, um Gehirnstrukturen abzubilden und die Ruheaktivität von Hirnregionen zu messen. Somit können Zusammenhänge zwischen dem Oxytocin-Haushalt und der Struktur und Funktionsweise des Gehirns hergestellt werden.

Die Studie wird an zwei verschiedenen Tagen durchgeführt; der Zeitaufwand umfasst an einem Tag ca. 3, an einem anderen Tag ca. 5,5 Stunden. Zusätzlich werden Fragebögen erhoben. Für die vollständige Teilnahme an der Studie (Studientage 1 und 2 inkl. Fragebögen) wird eine Aufwandsentschädigung von 75 € zuzüglich einer Fahrkostenpauschale für Teilnehmer außerhalb Münchens gezahlt.

 
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