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Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck
Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck
Direktor der Klinik und Chefarzt
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In unserer Sprechstunde werden Ihre Beschwerden auf dem Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse bewertet und die für Sie optimale Therapie wird in die Wege geleitet. Gerne stehen wir auch Angehörigen von Betroffenen für eine Beratung zur Verfügung.

Ambulanz für Depression

In unserer Sprechstunde werden Ihre Beschwerden auf dem Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse bewertet und die für Sie optimale Therapie wird in die Wege geleitet. Gerne stehen wir auch Angehörigen von Betroffenen für eine Beratung zur Verfügung. [mehr]

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Ratgeber von Prof. Dr. Dr. Martin Keck

Erkrankungen

Depression

Die häufigsten Fragen:

1. Was ist eine Depression?

2. Depression, eine häufige Krankheit

3. Kommen Depressionen heute häufiger vor als früher?

4. Erkranken Frauen häufiger an Depression?

5. Die Depression, eine potentiell tödliche Erkrankung?

6. Fördern Antidepressiva das Risiko für Suizide bei Kindern und Erwachsenen?

7. Ursachen der Depression

8. Woher weiß ich, ob ich eine Veranlagung zur Depression habe?

9. Kognitive Beeinträchtigungen bei Depression: Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Konzentration

10. Wie erfolgt die Behandlung der Depression?

11. Die Reise der Antidepressiva ins Gehirn

12. Haben Antidepressiva Nebenwirkungen?

13. Woher weiß ich, ob ich das richtige Medikament bekomme?

14. Werden bei der Depression nur Antidepressiva als Medikamente gegeben?

15. Welche Rolle spielt die Psychotherapie?

16. Kann die Depression geheilt werden?

17. Was ist zu tun, damit es nicht zu einem Rückfall kommt?

18. Was können die Angehörigen beitragen?

19. Was ist das Burnout-Syndrom?

Das Burnout-Syndrom ist eine Diagnose, die Patienten oftmals selbst stellen, vor allem, wenn sie sich in einem Zustand der totalen Erschöpfung befinden. Die typischen Symptome sind verminderte Leistungsfähigkeit, emotionale und körperliche Erschöpfung, eine gleichgültig negative, manchmal auch zynische Haltung gegenüber der Arbeit und den Kollegen und die Überzeugung, beruflich versagt zu haben. Daneben kommen Symptome vor, die wir auch sonst bei der Depression kennen, wie Schlafstörungen, Freudlosigkeit, Konzentrationsstörungen und eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden, wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Ähnliches.

Grundsätzlich ist hier zu sagen, dass Patienten, die sich selbst mit Burnout-Syndrom diagnostizieren, mitunter schon die Kriterien einer behandlungspflichtigen Depression erfüllen. Oftmals ist die lang andauernde Stresssituation dazu angetan, bei denjenigen, die eine Disposition zu einer Depression haben, diese auch auszulösen.

Davon unterschieden werden muss allerdings die Erschöpfungssituation, die bei lang andauernder Belastung, fehlender Erholung, vor allem auch fehlendem Schlaf, hervorgerufen wird. In diesem Fall ist es sinnvoll, mit dem Patienten über seine Lebensführung, seine Leistungsgrenzen, seine Karriereerwartungen und sein soziales Netz zu sprechen. Wenn es gelingt, dem Patienten hier deutlich zu machen, dass eine über die eigenen Fähigkeiten und Leistungsreserven hinausgehende Kompression der Aufgabenbewältigung vermieden werden muss, dann ist der erste Schritt in die richtige Richtung schon getan.
Wenn dies auf Anhieb nicht möglich ist, erscheinen auch Entspannungsverfahren und ein kognitives Verhaltenstraining angebracht. Der schnelle Einsatz von Antidepressiva erscheint ebenso wenig angeraten wie die Verordnung von Beruhigungsmitteln (Benzodiazepine vom Typ Valium) oder Aufputschmitteln (Dexidrin, Modafinil).

20. Hat die Depression selbst Auswirkungen auf die Gesundheit?

21. Wie sieht die Depressionstherapie im Jahr 2020 aus?

22. Was bringen mir Johanniskraut, Bachblüten, Gingko und andere pflanzliche Produkte?

23. Versucht die Industrie unsere Indikationen für ihre Produkte zu erfinden?

 
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