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Leitung

Prof. Dr. Günter Stalla
Prof. Dr. Günter Stalla
Oberarzt, Leiter der Inneren Medizin, Endokrinologie, Neuroendokrinologischen Ambulanz und Andrologie, Forschungsgruppenleiter
Telefon: +49 (0) 89-30622-270
Links: Pubmed

Spezialist für interne Medizin

Spezialist für Endokrinologie und Diabetes

Spezialist für Andrologie

Focus Ärzteliste

Prof. Günter K. Stalla gehört laut Focus zu Deutschland's besten Ärzten: Ärzteliste 2016.

Informationen

Ambulanzen

Ambulanz für Neuroendokrinologie und Andrologie

im Bereich Innere Medizin, Endokrinologie und Klinische Chemie

Die neuroendokrinologische Ambulanz am Max-Planck-Institut für Psychiatrie betreut Patientinnen und Patienten mit Hormon- und Stoffwechselerkrankungen. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf Erkrankungen der Hypothalamus-Hypophysen-Achse (wie Akromegalie, Cushing Syndrom, Prolaktinome, hormoninaktive Hypophysenadenome, Diabetes insipidus, endokrine Störungen aufgrund traumatischer Gehirnverletzung, Subarachnoidalblutungen oder Tumoren wie Kraniopharyngeome oder Meningeome), Erkrankungen der peripheren Drüsen (wie Schilddrüsenerkrankungen und Erkrankungen der Nebennieren und Keimdrüsen), metabolischen Störungen (Adipositas, Diabetes mellitus) sowie Störungen der Geschlechtsentwicklung. Gerne übernehmen wir auch die weitere Betreuung junger Patientinnen und Patienten aus der Pädiatrie (Transition in die Erwachsenenmedizin). Einen weiteren Schwerpunkt bildet die geschlechtsangleichende Hormonbehandlung bei Transsexualität. Häufig stellen sich auch bei psychiatrischen und neurologischen Krankheiten hormonelle oder metabolische Störungen ein. Hier besteht eine enge Kooperation mit den psychiatrischen und neurologischen Spezialambulanzen in unserem Haus.


Dynamische Testverfahren und die Interpretation der Ergebnisse bei Verdacht auf das Vorliegen einer endokrinen Störung oder zur Therapiekontrolle gehören zu unseren Kernkompetenzen. Folgende Verfahren werden u. a. in der Ambulanz durchgeführt:

  • Releasing-Hormontests zur Diagnostik von Insuffizienzen hypophysärer Partialfunktionen
  • Insulin-Hypoglykämietest zur Überprüfung der sog. Stressfähigkeit eines Patienten
  • Stimulationstests, wie z. B. der GHRH-Arginintest zur Diagnostik eines Wachstumshormonmangels
  • Suppressionstests, wie z. B. der Dexamethason-Hemmtest zur Diagnostik eines Cushing-Syndroms
  • Oraler Glucosetoleranztest (oGTT) zur Diagnostik von Akromegalie, Diabetes mellitus, Hypoglykämie

In Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Instituts bieten wir ein breites Spektrum an internistischen und endokrinologischen Untersuchungen an. Neben Ultraschall, Knochendichtemessung (DXA), Kernspintomographie (MRT), EKG und Herzecho (UKG) sind spezielle Diagnosemöglichkeiten, beispielsweise durch Untersuchungen im Schlaflabor, neuropsychologische Testung und Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie), gegeben. Die Laborleistungen umfassen neben dem klinisch-chemischen Bereich und der zytologischen Diagnostik auch die gesamte Hormonanalytik. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer individuellen Ernährungs- und Diabetesberatung.


Weitere Erklärungen zu den Untersuchungen finden Sie hier: 

Untersuchungsmethoden


Die Zusammenhänge zwischen hormonellen und metabolischen Veränderungen und neuropsychiatrischen Symptomen werden von der Arbeitsgruppe Klinische Neuroendokrinologie unter der Leitung von Herrn Prof. Stalla sowohl in präklinischen als auch in klinischen Studien untersucht. Zusätzlich ist die Arbeitsgruppe als internationales Studienzentrum an klinischen Studien zur hormonellen Substitution und Pharmakotherapie endokriner Erkrankungen beteiligt. Im Rahmen des Kooperationsprojektes Exzellenz-Netzwerk für neuroendokrine Tumoren (NeoExNET) führen wir Langzeitbeobachtungsstudien bei Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Krankheitsentitäten durch und bieten in diesem Rahmen spezielle Sprechstunden an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erhebung neuropsychiatrischer Aspekte und der Erfassung der Lebensqualität.

Die Ärzte/Ärztinnen unserer neuroendokrinologischen Ambulanz sind aktive Mitglieder im Qualitätszirkel Andrologie München-Oberbayern sowie im Qualitätszirkel Transsexualität München.

Es besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit ärztlichen Kollegen aus dem Bereich der Neurochirurgie (Standort München und Erlangen), der bariatrischen Chirurgie (Prof. Hüttl, Chirurgische Klinik München-Bogenhausen), der Neurologie (Schön Klinik Bad Aibling) sowie der Andrologie/Fertilitätsdiagnostik und Urologie (Prof. Köhn, Prof. Schwarzer, München).

Im Auftrag der NADA (Nationale Anti-Doping Agentur) werden Leistungssportler von Herrn Prof. Stalla begutachtet und behandelt.

Im Rahmen des Netzwerks GLANDULA (Patientenselbsthilfegruppe für Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen) fördern wir zusätzlich den Erfahrungsaustausch unter Ärzten, Patienten und ihren Angehörigen. Informationen zur Regionalgruppe München des Netzwerks Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V. finden Sie unter www.hypophyse-muenchen.de.

 
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