Neuroimaging

Neuroimaging

Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat sich zu einer essentiellen diagnostischen Methode in der Psychiatrie und Neurologie entwickelt. Die MRT erlaubt die nicht-invasive Erfassung von makrostrukturellen, mikrostrukturellen sowie funktionellen und metabolischen Parametern des zentralen Nervensystems. Die Ausstattung umfasst auch ein präklinisches System zur in-vivo-Messung von Tiermodellen psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen. In der Kombination mit dem Human-MRT wird hierbei ein translationaler Ansatz verfolgt: Erkenntnisse der präklinischen Forschung können direkt in Bezug zu Messungen an Patienten gesetzt werden und umgekehrt. Beide Systeme erlauben wiederholte Messungen, um hirnfunktionelle Korrelate der Vulnerabilität bzw. der Widerstandsfähigkeit des Individuums gegenüber psychiatrischen Erkrankungen besser zu verstehen, den Krank­heitsverlauf zu verfolgen sowie den Effekt therapeutischer Interventionen zu objektivieren.

 

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