Wenn Stress krank macht: Burnout vorbeugen, erkennen und behandeln

Max-Planck-Gesundheitsforum

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  • Datum: 13.10.2015
  • Uhrzeit: 18:30 - 20:00
  • Vortragende(r): Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck
  • Direktor der Klinik und Chefarzt
  • Ort: Max-Planck-Institut für Psychiatrie
  • Raum: Hörsaal
  • Gastgeber: Prof. Dr. med. Ludwig Schaaf
Wenn Stress krank macht: Burnout vorbeugen, erkennen und behandeln
Burnout ist in aller Munde, doch es gibt immer noch keine eindeutige Diagnose. Burnout wird als Risikozustand bei chronischem Stress mit hoher Gefahr zum Übergang in eine Depression oder andere Erkrankungen betrachtet. Besonders Menschen, die mit großer Begeisterung und hoher Motivation ihrer Berufstätigkeit nachgehen, Sinnvolles leisten wollen und dies auch tun, sind gefährdet, die Grenzen der Leistungsfähigkeit zu übersehen. Es droht ein schleichender Prozess des „Ausbrennens“ – der Burnout.

Stress und eine hohe Arbeitsleistung müssen jedoch nicht krank machen. Erkenntnisse der Neurowissenschaften können uns helfen, neue Methoden zur Vorbeugung zu entwickeln oder bestehende therapeutische Verfahren zu optimieren.

Die große Aufmerksamkeit auf den Begriff „Burnout“ zeigt den erheblichen Informationsbedarf unserer Gesellschaft und fördert als Nebeneffekt einen gefährlichen Wildwuchs selbsternannter Experten, die einen lukrativen Markt wittern. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Modebegriff „Burnout“ ist daher notwendig.

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