SMART – Erforschung physiologischer Parameter zur Früherkennung stressbedingter Erkrankungen

SMART – Erforschung physiologischer Parameter zur Früherkennung stressbedingter Erkrankungen

7. Februar 2019

Eine dauerhaft hohe Stressbelastung kann zu einer Vielzahl von Erkrankungen führen wie z.B. Bluthochdruck oder Diabetes. Chronischer Stress kann sich auch gravierend auf die psychische Gesundheit auswirken. Burnout und Depression sind die häufigsten Folgen.

Während Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems durch einfache Kontrollmessungen des Blutdrucks frühzeitig erkannt werden können, gibt es wenige Möglichkeiten, krankmachende Stressbelastung physiologisch zu messen. Durch die Entwicklung von mobilen Geräten wie Smartwatches können wir physiologische Daten wie die Herzfrequenz und die körperliche Aktivität über einen längeren Zeitraum messen und so Einblicke gewinnen, welche Parameter sich bei chronischem Stress verändern.

Deshalb führen wir unsere SMART-Studie durch. Die Studienteilnehmer erhalten eine Smartwatch von uns, die sie mehrere Wochen lang tragen. Von den so erhobenen physiologischen Daten wie der Herzrate oder der körperlichen Bewegung erhoffen wir uns neue Erkenntnisse, die für die Früherkennung und Prävention psychischer Stressfolgeerkrankungen entscheidend sind. Die Smartwatch sollten Studienteilnehmer während dieser Zeit dauerhaft tragen, also auch nachts. So erhalten wir wertvolle Informationen über Aktivitätsmuster sowie Schlaf- und Wachphasen.

Die SMART-Studie wird von der Max Planck Innovation GmbH gefördert.

Die erhobenen Daten werden nach den aktuellen EU-Datenschutzrichtlinien archiviert.

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