Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen bei Depression und Demenz

Max-Planck-Gesundheitsforum

  • Datum: 22.06.2021
  • Uhrzeit: 18:30 - 19:30
  • Vortragende(r): Martin Beinsteiner
  • Ort: Max-Planck-Institut für Psychiatrie
  • Raum: Online
  • Gastgeber: Prof. Dr. med. Ludwig Schaaf
  • Kontakt: presse@psych.mpg.de
Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen bei Depression und Demenz

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Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, und Probleme, sich zu erinnern: Nicht nur demente PatientInnen kennen diese Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen – sie können auch eine Begleiterscheinung der Depression sein. Martin Beinsteiner, Leiter der Neuropsychologie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI), informiert über kognitive Störungen bei einer Depression und Demenz.

Innerhalb eines Jahres sind über fünf Millionen der erwachsenen Deutschen an einer Depression erkrankt. Neben Niedergeschlagenheit können auch kognitive Symptome wie Störungen der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses das Lernen, Arbeiten und die Teilnahme am sozialen Leben erschweren. „Bei der Behandlung einer Depression steht häufig die gedrückte Stimmung im Vordergrund“, weiß Beinsteiner. „Jedoch sind kognitive Einschränkungen auch von großer Bedeutung, gerade auch da sie depressive Phasen überdauern können.“

Vergesslichkeit und Probleme, den Alltag zu meistern, sind typische Symptome einer Demenzerkrankung. PatientInnen können sich neue Informationen nicht merken, sind schnell mit nicht-routinemäßigen Aufgaben überfordert und können verhaltensauffällig sein. Beinsteiner gibt einen Überblick über die häufigsten Demenzformen und geht auf die Unterschiede im kognitiven Leistungsprofil von PatientInnen mit depressiven und dementiellen Syndromen ein. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortet der Klinische Neuropsychologe Fragen aus dem Publikum.

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