Elektrokrampftherapie, Ketamin und Cannabis - Alternativen zu Antidepressiva

Münchner Woche für Seelische Gesundheit

  • Datum: 11.10.2021
  • Uhrzeit: 19:30 - 20:30
  • Vortragende(r): Dr. Matthias Knop
  • Ort: Max-Planck-Institut für Psychiatrie
  • Raum: Online
  • Kontakt: presse@psych.mpg.de
Elektrokrampftherapie, Ketamin und Cannabis - Alternativen zu Antidepressiva
Vortrag mit Diskussion

Ungefähr jeder fünfte Deutsche erkrankt einmal in seinem Leben an einer Depression. Die Erkrankung wird in den meisten Fällen mit einer Kombination von Medikamenten und Psychotherapie behandelt. Auch bei anderen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen sind Antidepressiva häufig das Mittel der Wahl. Doch die Psychopharmaka wirken nicht bei allen PatientInnen gleichermaßen, circa ein Drittel sind gar behandlungsresistent. Für sie gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten wie die Elektrokrampftherapie, das Narkotikum Ketamin oder Cannabis als Medikament.

„Die Elektrokrampftherapie ist das aktuell wirksamste Therapieverfahren zur Behandlung schwerer depressiver und psychotischer Erkrankungen“, weiß Dr. Matthias Knop, Oberarzt am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, ud Vortragender. „Ketamin kann gut und schnell wirken, es hat allerdings auch nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen und bei Cannabis sind die Nebenwirkungen bekannt“, resümiert der Neurologe. Er informiert über die Einsatzmöglichkeiten dieser drei Therapieverfahren, ihre Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen.

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