Über die Schwierigkeit, psychische Störungen zuverlässig zu diagnostizieren

Max-Planck-Gesundheitsforum

  • Datum: 21.01.2020
  • Uhrzeit: 18:30 - 20:00
  • Vortragende(r): Dr. Tanja Brückl; Dr. med. univ. Sanja Ilic-Cocic
  • Ort: Max-Planck-Institut für Psychiatrie
  • Raum: Hörsaal
  • Gastgeber: Prof. Dr. med. Ludwig Schaaf
Über die Schwierigkeit, psychische Störungen zuverlässig zu diagnostizieren
Was gilt als psychisch krank?

Wer einen gebrochenen Arm hat, geht damit zum Arzt und wird entsprechend behandelt. In diesem Fall sind Diagnose und Behandlungsverlauf eindeutig. Bei psychischen Erkrankungen ist das ganz anders. Denn eine Depression oder Angststörung ist körperlich nicht eindeutig messbar und die Grenzen zwischen psychischer Gesundheit und Krankheit sind fließend. Hinzu kommt, dass ein und dieselbe Diagnose mit unterschiedlich ausgeprägten und teilweise widersprüchlichen Symptomen einhergehen kann. So kann sich beispielsweise eine Depression genauso durch erhöhten wie verminderten Appetit ausdrücken, ein hohes Schlafbedürfnis mit sich bringen oder ein verringertes.

All diese Faktoren erschweren es, eine Diagnose zu stellen, die Aufschluss über zugrundeliegende Ursachen und passende Behandlungsansätze gibt. Was wir derzeit unter psychischen Störungen verstehen und wie diese diagnostiziert werden, erklären die Psychologin Tanja Brückl und die Ärztin Sanja Ilic-Cocic vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie am Dienstag, den 21. Januar ab 18.30 Uhr.

Nach dem Vortrag beantworten die Referentinnen Fragen aus dem Publikum. Interessenten können ihre Fragen vorab auch online oder per Mail an presse@psych.mpg.de einreichen, damit sie am 21. Januar beantwortet werden können.


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