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Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck
Prof. Dr. Dr. Martin E. Keck
Direktor der Klinik und Chefarzt
Telefon: +49 (0) 89-30622-221
Links: Homepage
Dr. Johannes Kopf-Beck
Dr. Johannes Kopf-Beck
Postdoc
Telefon: +49 (0) 89-30622-209

Kontaktadresse: psychotherapie@psych.mpg.de

Weitere Informationen zur Teilnahme liefert unser Flyer oder unsere Website zur Probandensuche

Medienberichterstattung

Der SWR hat im TV über unsere Psychotherapiestudie berichtet, hier ist der Beitrag online

Weitere Informationen

OPTIMA steht für "Optimierte Psychotherapie Identifikation am Max-Planck-Institut für Psychiatrie"

Wissenschaftlicher Fachartikel auf Englisch:

1.
Keck, M. E.; Kappelmann, N.; Kopf-Beck, J.
Translational research as prerequisite for personalized psychiatry

Studie

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Weltweit größte Psychotherapie-Studie

Machen Sie mit! Patienten unserer Klinik sowie unserer Tagkliniken können an der OPTIMA-Studie teilnehmen
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Psychotherapie wirkt. Das ist mittlerweile unbestritten. Doch wie wirkt sie und welche Art der Psychotherapie hilft welchen Patienten? Am Max-Planck-Institut für Psychiatrie gehen wir der Wirkungsweise verschiedener Psychotherapieverfahren auf den Grund. In unserer weltweit einzigartigen Studie OPTIMA sammeln wir eine Vielzahl an klinisch-psychologischen, bildgebenden und biologischen Informationen, die uns helfen sollen, Psychotherapie besser zu verstehen und Patienten zielgerichteter und individueller zu behandeln.

In der Studie sollen in den nächsten acht Jahre circa 1000 an einer Depression leidende Patienten, die stationär in unserer Klinik oder in einer unserer Tagkliniken behandelt werden, über einen Zeitraum von sieben Wochen intensiv psycho- therapeutisch behandelt werden. Auf zufälliger Basis bekommen sie eine der drei folgenden bewährten und wirksamen Psychotherapien:

  • Kognitive Verhaltenstherapie: Hier nehmen Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen sowie Verhaltensweisen einen zentralen Stellenwert ein. Ziel der Therapie ist es, nicht zutreffende und belastende Überzeugungen aufzudecken und zu verändern.
  • Schematherapie: Sie kombiniert Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie mit Elementen psychodynamischer Konzepte. Dadurch werden Emotionen, prägende Erfahrungen aus der Vergangenheit und die Beziehung zwischen Patient und Therapeut stärker als bei klassischer Verhaltenstherapie thematisiert.
  • Individuelle supportive Therapie: Diese Therapieform beinhaltet ein individuell auf den Patienten abgestimmtes Therapieprogramm, das sich aus dem vielfältigen therapeutischen Angebot der Klinik zusammensetzt. Im Vordergrund stehen die Vermittlung von Informationen über die Erkrankung sowie die Thematisierung individuell vorliegender Probleme.
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Zusätzlich erhalten Patienten eine weitreichende und fachübergreifende Diagnostik. Neben der Erhebung genetischer Informationen und verschiedener Blutwerte beinhaltet dies psychologische Fragebögen und Interviews, eine neuropsychologische Testung, die Erfassung des Schlaf-Wach Rhythmus mittels Aktivitätsuhr sowie bildgebende Verfahren zu sozialer Interaktion und Emotionsregulation.

„Aktuell weiß man noch zu wenig darüber, welcher Patient von welcher Form der Therapie wie und warum profitiert. Das möchten wir ändern“, hält Johannes Kopf-Beck, wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Studienleiter fest.  „Ziel ist, Erkenntnisse über die biologische Wirkung von Psychotherapie- verfahren zu gewinnen“, fasst Martin Keck, Studienleiter sowie Chefarzt und Direktor der Klinik am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, zusammen. Somit könnte ein fachübergreifendes, biologisch-fundiertes Verständnis einen wichtigen Schritt hin zu einer „personalisierten Psychotherapie“ leisten.



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