3 Junge Erwachsene stehen vor einem Fenster, ein Mädchen, zwei Jungen, und schauen fragend in die Kamera

Max-Planck-Tagklinik Transition

Angebot für junge Erwachsene

2. Juli 2026

Die Transitionsphase im Alter von 18 bis 25 Jahren ist eine vulnerable Zeit im Leben, in der Symptome einer psychischen Erkrankung häufig zum ersten Mal auftreten. Unser Ziel ist es, diesen jungen Menschen zur Seite zu stehen. 

In der Phase zwischen 18 bis 25 Jahren treten psychische Erkrankungen häufig zum ersten Mal auf. Unser Ziel ist es, diesen betroffenen jungen Menschen, aber auch denen, die den Übergang von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Erwachsenenpsychiatrie meistern müssen, zur Seite zu stehen. Wir bieten eine Betreuung und Therapie in unserer Tagklinik, nachts und an den Wochenenden sind die Patient*innen zuhause in ihrem gewohnten Umfeld.

Nach einer ausführlichen Diagnostik entscheidet das Behandlungs-Team mit den Patient*innen die therapeutischen Schritte. Die Psychotherapie ist ein entscheidendes Element, gegebenenfalls ergänzt durch eine medikamentöse Behandlung. Die sozialpädagogische Unterstützung sowie die Arbeits-, Ergo-, Kunst-  und Sporttherapie sind weitere Bausteine. Ein neuropsychologisches Training rundet den neun-wöchigen Aufenthalt ab.

Wir helfen den jungen Erwachsenen, die Weichen für ihre Zukunft zu stellen und nach dem Aufenthalt wieder in ihrem Leben Fuß zu fassen (Rückkehr in Schule, Ausbildung bzw. Studium, Beruf).

Wie Sie zu uns kommen

Unser Setting eignet sich besonders für die Behandlung von depressiven und ängstlichen Syndromen. Der Aufenthalt in der Tagklinik Transition beträgt 9 Wochen, davon eine Aufnahmewoche und 8 Therapiewochen.

Wenn Sie sich für die Tagklinik Transition interessieren, können Sie sich entweder selbst für ein Vorgespräch anmelden oder durch einen Zuweiser anmelden lassen, indem Sie eine E-Mail mit Ihrem Anliegen und telefonischen Kontaktdaten an tktn_aufnahme@psych.mpg.de senden. In diesem Vorgespräch wird dann eingeschätzt, ob Sie von dem hier angebotenen Programm profitieren können. Um Wartezeiten zu vermeiden, findet das Vorgespräch frühestens 12 Wochen vor einer möglichen Aufnahme statt.

  • Für Patient*innen: Sie müssen nichts weiter einreichen, bringen Sie aber bitte existierende Vorbefunde mit zu Ihrem Vorgespräch.
  • Für Zuweiser*innen: Bitte folgende Dokumente mit einreichen: Kurzer Befundbericht zu aktueller Symptomatik und ggf. erfolgter Vortherapie.
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