Forschung am Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Aktuelles aus der Forschung

Forschungsschwerpunkte

Unser Ziel ist es, durch eine einzigartig enge Verbindung von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und Patientenversorgung neue Erkenntnisse über die Ursachen von psychiatrischen Erkrankungen zu gewinnen und in neue diagnostische Möglichkeiten sowie Behandlungs- und Präventionsansätze umzuwandeln. Stressbedingte Erkrankungen wie z. B. Depressionen und Angsterkrankungen bilden den Schwerpunkt der Forschung und der klinischen Behandlungsangebote.

Stress Neurobiologie und Neurogenetik
Das langfristige Ziel unserer Abteilung ist es, Signalwege und Mechanismen zu entschlüsseln, durch die Stress unter gesunden und pathologischen Bedingungen wahrgenommen, verarbeitet und in neuroendokrine und Verhaltensantworten umgewandelt wird.
Our goal is to determine genetic risk factors and their interaction with environmental exposures. In addition, we aim at dissecting epigenetic mechanisms and neural circuits underlying the etiology and pathophysiology of stress-related neuropsychiatric disorders. mehr
Das Hauptaugenmerk unserer Forschungsgruppe liegt auf der Untersuchung des Einflusses von akutem und chronischem Stress auf den Körper während verschiedener Entwicklungsstadien. Insbesondere sind wir an den verhaltensbiologischen, neuroendokrinen und molekularen Grundlagen der individuellen Anfälligkeit für bzw. Widerstandsfähigkeit gegen Stress interessiert. mehr
Unsere Arbeitsgruppe befasst sich deshalb mit der Etablierung und Untersuchung von Mausmodellen für verschiedene Angststörungen. In diesem Zusammenhang findet insbesondere das körpereigene Cannabissystem (Endocannabinoidsystem) unsere Beachtung, da ihm eine wichtige Rolle bei der Überwindung von Furcht- und Angstzuständen zuzukommen scheint und es eine Vielzahl von Ansatzpunkten für pharmakologische Interventionen bietet. mehr
Wir wollen zu einer neuen, Biologie-basierten Taxonomie psychischer Erkrankungen beitragen sowie präventive und therapeutische Strategien entwickeln, die tatsächlich auf die biologische Ursache der Erkrankung des Einzelnen eingehen.
Biologische Neuropsychotherapie
Erforschung der biologischen Wirkmechanismen von Psychotherapie, der optimalen Anpassung der psycho- und pharmakotherapeutischen Behandlung an die individuellen Patienten; differenzierte Erfassung kognitiver Defizite depressiver Patienten sowie deren Bedeutung für die individualisierte Therapie. mehr
Die Wanderung von Nervenzellen ist bei der Entwicklung des zentralen Nervensystems entscheidend. Wir erforschen die Grundlagen um die biologischen Mechanismen zu verstehen und Therapien gegen Fehlbildungen zu entwickeln.
<p>Genomik komplexer Erkrankungen</p>
Wir wollen durch die Identifikation molekularer und makroskopischer Phänotypen in krankheitsrelevanten Zellpopulationen herausfinden, inwiefern die Kombination vieler genetischer und epigenetischer Veränderungen zur Entstehung und zum Fortschreiten psychiatrischer Erkrankungen wie der Schizophrenie führen kann.
Wir konzentrieren uns auf die Erforschung der biologischen Wirkmechanismen von Psychotherapie und die optimale Anpassung der psycho- und pharmakotherapeutischen Behandlung an individuelle Patienten durch Biomarker-basierte Tests.
Schlafendokrinologie
Umfangreiche Untersuchungen im Schlaflabor zum besseren Verständis des Schlafes und seiner Bedeutung für psychische Störungen mehr
Wir wollen die sozialen Neurowissenschaften weiterentwickeln, um zur Untersuchung der neuronalen Mechanismen von sozialer Interaktion beizutragen und auf diese Weise das Verständnis und die Behandlung von sozialen Beeinträchtigungen bei verschiedenen psychischen Erkrankungen zu verbessern.
Wissenschaftliche Core Units
Die Forschungsgruppen am Institut werden bei ihrer Arbeit von verschiedenen wissenschaftlichen Core Units unterstützt. Deren Angebot entwickelt sich ständig weiter, angepasst an die Bedürfnisse der Wissenschaftler.
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