Vollstationäre Klinik

Trotz der wachsenden Behandlungsmöglichkeiten im teilstationären und ambulanten Versorgungsbereich ist die vollstationäre Behandlung für die Therapie sowohl psychiatrischer als auch neurologischer Erkrankungen nach wie vor unverzichtbar. Nur die vollstationäre Behandlung gewährleistet die intensive Diagnostik und Therapie, die für schwerer ausgeprägte Erkrankungen unseres Fachgebiets erforderlich ist. Die stationäre Therapie bietet nicht zuletzt den Vorteil, dass Ärzte und Therapeuten verschiedener Berufsgruppen zusammenarbeiten, um auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten rasch eingehen zu können. Häufig leiden neurologische und psychiatrische Patientinnen und Patienten zusätzlich an chirurgischen, orthopädischen und internistischen Begleiterkrankungen, die im Laufe des stationären Aufenthaltes mitbehandelt werden.

Jede vollstationäre Behandlung muss dabei einerseits klar strukturiert sein, um ihre Dauer auf das notwendige Maß zu begrenzen. Andererseits ist es unser Ziel, Patienten erst nach einer möglichst vollständigen Besserung ihrer Beschwerden zu entlassen.

Dazu bieten wir Entlassmanagement gemäß § 39 Abs. 1a SGB V an, um gesetzlich Versicherte auch über den Aufenthalt bei uns hinaus zu unterstützen. So sorgen wir für einen guten Übertritt von der stationären bzw. teilstationären in die ambulante Versorgung.

Für die vollstationäre Behandlung benötigen wir die Anmeldung durch einen niedergelassenen Arzt oder Psychotherapeuten.

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