Schlafen lernen

Schlafen lernen

Gruppenprogramm für stationäre und ambulante Patienten

Die Schlafschule ist ein Gruppenprogramm und Trainingsverfahren für ambulante und stationäre Patienten mit Ein- und Durchschlafstörungen bei Depression. Patienten mit anderen psychiatrischen Erkrankungen können nach Absprache teilnehmen.

Ziele:

  • Wissensvermittlung und Schulung zum Thema Schlaf und Schlafstörung
  • Kennenlernen und Einüben von schlaffördernden Verhaltensweisen
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Behebung der Schlafstörung
  • Erfahrungsaustausch der Teilnehmer



Der Unterricht findet in 4 Modulen mit jeweils einem theoretischen und praktischen Teil zu folgenden Themen statt:

  • Modul 1: Schlafhygiene, Lichttherapie
  • Modul 2: der normale Schlaf/Schlafstufen, Schlafmythen, Körperfunktionen im Schlaf, Phantasiereise (praktische Übung)
  • Modul 3: Teufelskreis Schlafstörung, mögliche Ursachen der Schlafstörung, Liste der angenehmen Aktivitäten, Powernapping (praktische Übung)
  • Modul 4: Medikamente/Schlaftabletten, Alkohol und Schlaf, pflanzliche Präparate, Einschlafhilfen


In einem ausführlichen Einzelgespräch werden die individuellen Schlafprobleme der Teilnehmer besprochen.

Alle Teilnehmer führen ein Schlaftagebuch und bleiben zwischen den Unterrichtseinheiten in Kontakt mit der Schlafschule und berichten über Ihre vergangene Nacht und deren Schlafqualität. Die Patienten erhalten dann weitere Vorschläge zu praktischen Maßnahmen beziehungsweise Übungen zur Verbesserung der Schlafqualität in den Folgenächten.

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