Funktionelle MRT (fMRT)

Funktionelle MRT (fMRT)

Die funktionelle MRT erlaubt die Aufzeichnung kleinster Schwankungen der Hirndurchblutung bzw. des Sauerstoffgehalts des Blutes der kleinsten Blutgefäße im Hirngewebe. Daraus kann auf die Aktivität von Nervenzellen rückgeschlossen werden. Das Verfahren ist inzwischen in der bildgebenden Forschung weit verbreitet. In der klinischen Routine findet diese Untersuchungs­methode bei psychiatrischen Erkrankungen nun auch schrittweise Eingang. Sowohl Hirnaktivität in Reaktion auf spezifische Reize als auch spontan auftretende Schwankungen der Hirnaktivität können mittels spezieller Bildnachverarbeitung statistisch geprüft und visuell dargestellt werden. Für spezielle Fragestellungen kann die fMRT mit der gleichzeitigen Aufzeichnung der Hirnströme (Elektroenzephalographie, EEG) oder anderer neurophysiologischer Signale (z. B. Elektromyogramm, Hautwiderstandsmessung) kombiniert werden.

Im Beispiel sind 4 verschiedene Funktionsnetzwerke des Gehirns gezeigt, wie sie sich aus funktionellen MRT-Daten durch statistische Verfahren ermitteln lassen.
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