Ein Bierchen vor dem Schlafengehen? Warum das vermeintliche Hausmittel mehr schadet, als nützt  

17. Juni 2019

Vortrag am 25. Juni über gesunden Schlaf am Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Guter Schlaf ist essentiell für die Gesundheit - sowohl die körperliche, als auch die psychische. Doch gerade Menschen mit seelischen Erkrankungen finden häufig keine entspannte Nachtruhe, wodurch sich ihre Beschwerden oft noch verschlimmern. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Ein oft gesehenes Hausmittel, um besser einschlafen zu können, sind Bier oder ein Glas Rotwein. Doch sind alkoholische Getränke wirklich die Lösung für besseren Schlaf?

Pierre Beitinger, Leitender Oberarzt und Leiter der Ambulanz für Schlafmedizin an der Forschungsklinik des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie kann die vermeintlich positive Wirkung nicht bestätigen: „Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass ‚das Bierchen am Abend‘ zu besserem Schlaf verhilft. Tatsächlich schadet es mehr als es nützt“, erklärt der Experte.

In seinem Vortrag am Dienstag, den 25. Juni informiert Beitinger über gesunden Schlaf, Schlafstörungen und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu therapieren.

Nach dem Vortrag haben die Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie findet von 18.30 bis 20.00 Uhr im Hörsaal des MPI im Erdgeschoss der Kraepelinstraße 2 statt.

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