Ambulanz für entzündliche ZNS-Erkrankungen und Multiple Sklerose

Ambulanz für entzündliche ZNS-Erkrankungen und Multiple Sklerose

In der Spezialambulanz für entzündliche ZNS-Erkrankungen stehen Diagnostik und Einleitung immunmodulatorischer Therapien im Vordergrund. Alle zur Diagnosestellung erforderlichen Methoden, wie Kernspintomographie, Liquordiagnostik und evozierte Potentiale, sind vorhanden. Besonderer Wert wird auf eine individualisierte Therapie, eine ausführliche Aufklärung der Patientinnen und Patienten und die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Neurologen, Nervenärzten und Allgemeinmedizinern gelegt.

In Anlehnung an aktuelle Studien und Leitlinien werden Glucocorticoide, immunmodulatorische Substanzen wie Interferon-ß, Glatirameracetat (früher als Copolymer-1 bezeichnet), Teriflunomid, Dimethylfumarat, Fingolimod, Natalizumab und Mitoxantron zur Therapie eingesetzt. Wirkung und Nebenwirkungen der verschiedenen Therapeutika werden durch engmaschige klinische und kernspintomographische Kontrollen erfasst. Hier schließen sich mehrere wissenschaftliche Projekte an, die sich mit der Genetik der Multiplen Sklerose und Veränderungen im Hormon- und Zytokinsystem befassen, die durch die Erkrankung selbst oder durch die Therapie verursacht werden. Eine detaillierte Erforschung dieser Parameter verspricht eine Optimierung der Therapie und ggf. die Entdeckung neuer Therapieprinzipien.

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