Ambulanz für Schlafmedizin

Ambulanz für Schlafmedizin

In der Ambulanz für Schlafmedizin diagnostizieren und behandeln wir insbesondere folgende Störungen:

  • Ein- und Durchschlafstörungen mit einer ausgeprägten Tagesmüdigkeit (z. B. Narkolepsie)
  • Nächtliche Bewegungsstörungen (z. B. rhythmische Bewegungsstörungen)
  • Ungewöhnliche Verhaltensweisen im Schlaf (z. B. Schlafwandeln) einschließlich der Differenzialdiagnose epileptischer Anfälle
  • Nächtliche Angstattacken und Albträume (z. B. im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsstörung)
  • Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen können diagnostiziert, aber nicht behandelt werden. Falls wir bei Ihnen ein behandlungsbedürftiges Schlafapnoe-Syndrom feststellen sollten, empfehlen wir Ihnen die Behandlung in einem darauf spezialisierten Schlaflabor.

Vor dem ersten Termin schicken wir unseren Patientinnen und Patienten Fragebögen zu, die möglichst vollständig ausgefüllt zum ersten Gespräch mitgebracht werden sollen. In unserer Ambulanz erfolgt dann zunächst eine ausführliche schlafmedizinische Untersuchung. Danach klären wir mit unseren PatientInnen, ob weitere Untersuchungen bzw. eine stationäre Aufnahme zur weiteren Diagnostik einschließlich der Durchführung einer Schlafableitung im Schlaflabor notwendig sind.

Ambulante schlafmedizinische Untersuchungsmethoden

  • Fragebögen zum Schlaf und Schlaftagebücher
  • Aktometrie: Mittels eines kleinen Sensors, der in der Regel über 2-4 Wochen am Handgelenk getragen wird, erfolgt die Aufzeichnung von Körperbewegungen. Daraus können Rückschlüsse auf die Verteilung von Ruhe und Aktivität gezogen werden.
  • Ambulantes Apnoe-Screening: Aufzeichnung der nächtlichen Atmung zu Hause über ein tragbares Messgerät
  • Ambulante Videoaufzeichnung: Erfassung von nächtlichen Ereignissen durch eine Kamera, die zu Hause aufgestellt wird
  • Neuropsychologische Testverfahren: Untersuchungen zur Messung des Grades der Wachheit und Aufmerksamkeit (Vigilanztest)
  • Mehrfacher Schlaflatenz-Test (MSLT) zur Messung der Tagesschläfrigkeit: Die Messungen erfolgen tagsüber im Schlaflabor im Anschluss an die Nachtschlafableitung.
  • Schlafableitung im Schlaflabor mit oder ohne Videoaufzeichnung

Stationäre schlafmedizinische Untersuchungsmethoden

  • Neuropsychologische Testverfahren: Untersuchungen zur Messung des Grades der Wachheit und Aufmerksamkeit (Vigilanztest)
  • Messung von Orexin im Liquor (Nervenwasser)
  • Mehrfacher Schlaflatenz-Test (MSLT) zur Messung der Tagesschläfrigkeit: Die Messungen erfolgen tagsüber im Schlaflabor im Anschluss an die Nachtschlafableitung.
  • Schlafableitung im Schlaflabor mit oder ohne Videoaufzeichnung.

Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Störung und beinhaltet eine eingehende Aufklärung und Beratung über den normalen und gestörten Schlaf. Weitere therapeutische Angebote umfassen verhaltenstherapeutische Maßnahmen, unsere Schlafschule sowie in bestimmten Fällen auch eine medikamentöse Behandlung. Eine nasale Überdruckbeatmung (nCPAP-Therapie) führen wir in unserem Schlaflabor nicht durch.

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