Welche Psychotherapie hilft wem?

Welche Psychotherapie hilft wem?

OPTIMA - die Psychotherapiestudie

Machen Sie mit! Patientinnen und Patienten unserer Klinik sowie unserer Tagkliniken können an der OPTIMA-Studie teilnehmen.

 

Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Die OPTIMA-Studie möchte herausfinden, welche Formen der Psychotherapie besonders wirksam sind. Es wird untersucht, welche Patientin oder Patient von welcher Form der Psychotherapie besonders profitiert, um zukünfitg gezielter, schneller und wirksamer behandeln zu können.

Ziel dabei ist, für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ein möglichst umfassendes Verständnis des sehr heterogenen Störungsbildes der Depression zu erhalten. Es geht darum, neuronale, biologische und behaviorale Marker als Prädiktoren von Therapie-Passung zu identifizeiren.

Wie profitiere ich von der Teilnahme?

- Sie erhalten eine individuelle und gesamtheitliche Diagnostik Ihrer Depression auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.

- Sie bekommen eine intensive und wissenschaftliche evaluierte Psychotherapie.

- Die medikamentöse Behandlung wird individuell auf Sie abgestimmt.

- Die Wartezeiten für eine stationäre oder tagklinische Behandlung sind kuz.

Kann ich mitmachen?

- Sie haben eine vom Arzt dianostizierte Depression

- Sie sind zwischen 18 und 75 Jahren alt

- Stationärer oder tagklinischer Aufenthalt am Max-Planck-Institut für Psychiatrie

- Keine frühere psychotische oder bipolare Erkrankung

- Kein Drogenkonsum oder übermäßiger Alkoholkonsum

- Keine schwerwiegenden neurologischen oder internistischen Erkrankungen

- Keine aktuelle Schwangerschaft oder Stillperiode

 Was erwartet Sie bei der Teilnahme?

Psychotherapeutische Verfahren:

Im Rahmen der Studie werden in der Forschungsklinik des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie drei evidenzbasierte psychotherapeutische Verfahren angeboten, denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem randomisierten Prozedere zugeordnet werden.

Kognitive Verhaltenstherapie
Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz hat zum Ziel, die Zusammenhänge zwischen Emotionen, Kognitionen, Verhalten und physiologischen Prozessen herauszuarbeiten und etsprechende Interventionen zielgenau einzusetzten. Den Schwerpunkt bildet hierbei der Aufbau funktionaler Verhaltensweisen und Kognition. mehr
Schematherapie
Ein am Haus entwickeltes schematherapetisches Behandlungskonzept stellt einen integrativen Ansatz dar, der sich mit sogenannten frühen maladaptiven Schemata auseinandersetzt. Ziel ist, diese zu erkennen und im Umgang mit ihnen einen funktionalen Bewältigungsstil zu entwickeln. mehr
Individuell-supportive Therapie
Das individuell-supportive Konzept fokusiert auf einen unterstützenden psychotherapeutischen Behandlungsstil. Im Zentrum stehen ressourcen-aktivierende Interventionen, ein Emotionsfokus sowie eine tragfähige therapeutische Beziehung. mehr

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Haben Sie Fragen zu wissenschaftlichen Details?

Diese Studie wäre für Ihre Patientin, Ihren Patienten interessant?

Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! Wir stehen Ihnen für Fragen und Anmerkungen zu Verfügung!

Sie erreichen uns unter 0160-97714800 oder optima@psych.mpg.de.

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